DJI Air 3S Fly More Combo im Test – Neuer Flugspaß im Detail

Mit der DJI Air 3S erweitert DJI sein Line-up für ambitionierte Drohnenpiloten, die hochwertige Kameraperformance und ein kompaktes Design suchen. Die Fly More Combo verspricht neben dem eigentlichen Fluggerät zusätzliche Akkus, Ladehub und praktisches Zubehör, damit du direkt in längere Flugsessions starten kannst. In diesem Testbericht schauen wir uns an, wie sich die Air 3S schlägt, welche Features hervorstechen und wo die Stärken (und Grenzen) liegen.

DJI Air 3S Fly More Combo Testbericht

1. Überblick – Was ist die DJI Air 3S Fly More Combo?

Die DJI Air 3S tritt die Nachfolge der bekannten Mavic-Air-Reihe an und soll eine Zwischenlösung zwischen Mini-Serie und Mavic 3 sein. Mit einem 1-Zoll-Sensor bei gleichzeitig kompaktem Formfaktor will DJI jene bedienen, die professionelle Bildqualität wünschen, aber keine voluminöse Drohne schleppen möchten.

  • 1-Zoll-Kamerasensor mit bis zu 5.4K-Video (optional 4K/60fps)
  • Verbesserte Hinderniserkennung (vorn, hinten, unten, teils seitlich)
  • Intelligente Flugmodi wie ActiveTrack 5.0, QuickShots, MasterShots
  • OcuSync 3.0 für stabile Live-Übertragung und Reichweiten bis ~10 km (CE)

Die Fly More Combo enthält zusätzlich zwei Ersatzakkus, einen Ladehub (der nacheinander alle Akkus lädt), Ersatzpropeller und eine Transporttasche. So bist du für ausgedehnte Flüge oder On-the-go-Reisen gewappnet.


2. Technische Daten im Überblick

Merkmal Beschreibung
Abmessungen gefaltet ~ 180 × 90 × 85 mm
Abmessungen entfaltet ca. 260 × 290 × 95 mm
Gewicht ~ 600 g (inkl. Akku)
Kamera 1-Zoll-Sensor, bis zu 5.4K/30fps oder 4K/60fps, 20 MP Fotos
Gimbal 3-Achsen stabilisiert
Max. Flugzeit Bis zu 33 min (Herstellerangabe)
Max. Reichweite (CE) Bis zu 10 km (OcuSync 3.0)
Sensorik Hinderniserkennung vorn, hinten, unten, teils seitlich
Interne Speicheroption Interner Speicher + microSD-Steckplatz
Intelligente Flugmodi ActiveTrack 5.0, QuickShots, Hyperlapse, MasterShots

3. Design & Handling

Äußerlich ähnelt die DJI Air 3S sehr ihrer Vorgängerin, jedoch etwas robuster und mit zusätzlichen Sensoröffnungen für erweiterte Hinderniserkennung. Gefaltet passt sie kompakt in die Handfläche, weshalb sie im Vergleich zur Mavic 3 deutlich portabler bleibt.

  • Akkuslot: Von hinten zugänglich, LEDs zeigen Ladestand an.
  • Verarbeitungsqualität: Hochwertiger Kunststoff, matte Oberflächen gegen Fingerabdrücke.
  • Ladehub: Kann nacheinander Akkus laden, während die Drohne sicher verpackt bleibt. LEDs geben Auskunft über Ladefortschritt.

Die Combo-Tasche ist zweckmäßig, jedoch kein Luxusrucksack. Dennoch bietet sie genügend Fächer für Drohne, Fernsteuerung, Akkus und Ladekabel.


4. Kamera & Bildqualität

Das Herzstück der Air 3S ist der 1-Zoll-Sensor – ein Upgrade gegenüber kleineren Drohnen. Er verspricht bessere Low-Light-Fähigkeiten und dynamische Reichweite:

  • Auflösung: Bis 5.4K/30fps oder 4K/60fps (max. 120 Mbps). So sind auch slomo-Shots in guter Qualität machbar.
  • Foto: 20 MP mit RAW-Unterstützung (DNG). HDR-Funktion für kontrastreiche Motive ist ebenfalls an Bord.
  • Farbprofile: Normale und DCinelike-Profile ermöglichen mehr Spielraum in der Nachbearbeitung.

Im Test zeigte sich die Bildschärfe ausgeprägt, Farben wirken natürlich aber durchaus knackig. Bei schwachem Licht bleibt das Rauschverhalten für eine Kompakt-Drohne beeindruckend, ohne an Mavic 3- oder Inspire-Niveau heranzureichen. Für Hobby- und semiprofessionelle Zwecke ist das Kamera-Upgrade jedoch spürbar.


5. Flugverhalten & intelligente Flugmodi

Dank OcuSync 3.0 fliegt die Air 3S stabil, das Live-Bild bleibt ruckelfrei. Die Drohne reagiert agil, lässt sich jedoch mithilfe der Hindernissensoren gut absichern:

  • Normalmodus: Ausgewogen, Hinderniserkennung aktiv.
  • Sportmodus: Mehr Speed (bis zu ~66 km/h), reduzierte Sensorik.
  • CineModus: Geringere Geschwindigkeit, ideal für ruige Kamerafahrten.

Die ActiveTrack 5.0 kann Objekte zuverlässiger verfolgen, selbst wenn die Drohne kurzfristig die Sicht verliert. Neben QuickShots (Dronie, Circle etc.) bietet die Air 3S MasterShots, wo die Drohne automatisch verschiedene Flugmanöver kombiniert und ein fertiges Kurzvideo bastelt.


6. Akkulaufzeit & Fly More Combo-Vorteil

DJI gibt etwa 33 Minuten Flugzeit pro Akku an (unter Idealbedingungen). Im Test schaffte die Air 3S ~28–30 Minuten bei moderatem Wind – solide Werte für eine 1-Zoll-Drohne.

  • 3 Akkus in der Combo: Zusammen also gut 80–90 Minuten Flugzeit, was reichlich Freiheit schafft.
  • Ladehub: Lädt Akkus nacheinander, statt simultan, dafür ist der Hub kompakt. Mit passendem Schnellladegerät sind die Akkus in ~90 Minuten pro Stück voll.

Gerade für Filmer, die an einem Tag mehrere Locations ansteuern, lohnt sich das Fly More Combo-Paket. Dauerbetrieb und Backup-Akkus sind Gold wert.


7. Vergleich zur DJI Mini 3 Pro und Mavic 3

Die DJI Air 3S positioniert sich zwischen der Mini 3 Pro (unter 250 g) und der Mavic 3 (~900 g). Welches Modell passt wem?

  • Mini 3 Pro: Unter 250 g, rechtlich vorteilhaft, aber nur 1/1.3-Sensor. Weniger Reserven bei Low-Light und Dynamik.
  • Air 3S: 1-Zoll-Sensor, noch kompakt, solide Hinderniserkennung. Preisklasse mittig.
  • Mavic 3: Größerer 4/3-Sensor, bessere Bildqualität, längere Flugzeit, aber deutlich teurer und weniger portable.

Wer öfter in der Dämmerung filmt und Qualität über ultra-kompaktes Gewicht stellt, findet in der Air 3S eine Ideallösung – leistungsstark, aber immer noch reisetauglich.


8. Vor- und Nachteile im Überblick

Vorteile Nachteile
  • 1-Zoll-Kamerasensor für bessere Bildqualität
  • Stabile Hinderniserkennung in mehrere Richtungen
  • Lange Flugzeit (~30 min realistisch)
  • OcuSync 3.0 für zuverlässige Videoübertragung
  • Fly More Combo: Extra Akkus + Ladehub, hohe Flexibilität
  • Kompakte Bauform, einfach zu transportieren
  • Über 250 g – keine "Unter-250g"-Vorteile
  • Keine Top-Bildqualität wie Mavic 3 (größerer 4/3-Sensor)
  • Ladehub lädt Akkus nacheinander (kein paralleles Laden)
  • Preislich deutlich höher als Mini-Serie

9. Häufige Fragen & wie du sie vermeidest

  • Gimbal-Kalibrierung: Nach dem Ausklappen am besten einmal die automatische Kalibrierung durchführen, um Neigungen zu vermeiden.
  • ND-Filter: Um bei sonnigen Bedingungen mit korrekter Verschlusszeit zu arbeiten (180°-Shutter-Regel), sind ND-Filter ratsam, gerade für Filmaufnahmen.
  • Firmware-Update: Häufiges Thema bei neuen DJI-Modellen. Vor dem Erstflug stets prüfen, ob die neueste Version installiert ist.
  • Windwarnungen: Die Air 3S ist stabil, aber hohe Böen können die Bildruhe beeinträchtigen. In Sportmodus kippt sie stärker, was Aufnahmen wackeliger machen kann.

Fazit – Lohnt sich die DJI Air 3S Fly More Combo?

Für alle, die professionelle Foto- und Videoqualität jenseits von Minidrohnen-Level suchen, aber trotzdem kein Full-Size-Modell wie die Mavic 3 schleppen wollen, bietet die DJI Air 3S eine ausgewogene Lösung.

Die Fly More Combo macht dabei besonders Sinn: Zusätzliche Akkus und Zubehör erleichtern Langzeitdrehs oder Urlaubseinsätze enorm. Mit dem 1-Zoll-Sensor hast du genug Luft, um selbst bei Dämmerung akzeptable Qualität zu erzielen. Gleichzeitig ist die Drohne weniger aufdringlich als größere Modelle – ein Pluspunkt für Reisefotograf*innen.

Natürlich darf man nicht das Niveau einer Mavic 3 Cine oder Inspire-Linie erwarten, doch für ambitionierte Freizeit-Piloten oder Content-Creator mit mittlerem Budget ist die DJI Air 3S Fly More Combo ein hochwertiges Gesamtpaket, das viel Flugspaß mit solider Bildperformance und starken Automatik-Modi vereint.


Key Takeaways

  • 1-Zoll-Sensor: Deutlich besseres Low-Light und mehr Dynamik als Mini-Serie
  • Kompaktes Design: Einfacher Transport, trotzdem stabile Flugleistungen
  • Fly More Combo: Mehr Flugzeit, Ladehub und Ersatzpropeller
  • Hinderniserkennung: Rundum-Sensorik erhöht Sicherheit und Flugkomfort
  • Intelligente Modi: MasterShots, ActiveTrack 5.0, QuickShots – leicht zugängliche Profi-Features
  • Preis/Leistung: Nicht billig, aber attraktiver als Mavic 3 für viele Nutzer

DJI Air 3S Fly More Combo

DJI Air 3S Fly More Combo

(RC 2 Fernsteuerung mit Bildschirm) mit Vielseitiges Zubehör, Drohne mit 1" CMOS Weitwinkel & mittlerer Telekamera, 4K/60fps, omnidirektionale Erkennung & 3 Akkus

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