DJI Flip Fly More Combo im Test – Neuer Falt-Drohnenansatz im Detail

Mit der DJI Flip bringt der Drohnenspezialist DJI erneut frischen Wind in die Welt der kamerabasierten Quadrocopter. Dabei fällt die Flip Fly More Combo vor allem durch ihr kompaktes Design und eine neue Faltmechanik auf, die noch mehr Mobilität und Flugleistung verspricht. Ob 4K-Kamera, erweiterte Intelligent Flight Modes oder ein komfortabler Transportkoffer: In diesem ausführlichen Testbericht gehen wir darauf ein, welche Vor- und Nachteile das neueste Mitglied der DJI-Familie mitbringt und ob sich ein Upgrade lohnt.

DJI Flip Fly More Combo im Test

1. Überblick – Was ist die DJI Flip Fly More Combo?

Die DJI Flip folgt den Fußstapfen der Mavic- und Mini-Serien, setzt aber auf ein leicht verändertes Konzept: Statt der klassischen Klapparme nach innen oder unten sind die Vorderarme nach oben klappbar (daher der Name Flip), wodurch man ein noch flacheres Packmaß erzielen möchte. Im Fly More Combo-Paket enthalten sind:

  • DJI Flip Drohne (inkl. 4K-Kamera und Dreiachsen-Gimbal)
  • 3 intelligente Flug-Akkus
  • Ladestation (Hub) für bis zu 3 Akkus
  • Transportkoffer mit speziellem Schutzfutter
  • Ersatzpropeller und Werkzeug
  • Fernsteuerung (Controller) + Kabel

Zusätzlich erhält man diverse Kabel (USB-C, Micro USB, Lightning), Quick-Start-Guide und eine Satz Propellerschützer. DJI setzt hier auf ein umfangreiches Zubehörpaket, damit man direkt mehrere Akkus für längere Flugzeiten parat hat.


2. Technische Daten im Überblick

Merkmal Beschreibung
Abmessungen gefaltet ca. 150 × 100 × 65 mm
Abmessungen entfaltet ca. 280 × 250 × 70 mm
Gewicht ~ 540 g (inkl. Akku)
Kamera 4K/60fps, 1/2,3 Zoll Sensor, 100 Mbit/s, 12 MP Fotos
Gimbal 3-Achsen stabilisiert
Max. Flugzeit Bis zu 31 min (Herstellerangabe)
Max. Reichweite (CE) Bis zu 6 km (OcuSync 2.0)
Sensorik Hinderniserkennung vorn, unten, rückwärts
Interne Speicheroption 8 GB intern + microSD-Steckplatz
Intelligente Flugmodi QuickShots, ActiveTrack 4.0, Point of Interest, TapFly u.a.

Mit einem Gewicht von rund 540 g ist die DJI Flip kein Leichtgewicht wie die Mini-Serie, aber spürbar kompakter als eine Mavic Air 2 bzw. Mavic 3.


3. Design & Faltmechanismus

Der Flip-Name rührt von den Vorderarmen her, die sich im gefalteten Zustand nach oben klappen lassen. Die Hinterarme werden wie gewohnt nach innen geklappt. Das Resultat ist ein flaches, rechteckiges Packmaß, das gut im Transportkoffer Platz findet.

  • Haptik: Stabiler Kunststoff, mattes Finish, kaum Fingerabdrücke.
  • Akkuslot: Von hinten zugänglich, Akku mit LED-Anzeige.

Zusammengeklappt sieht sie fast wie ein zusammengefaltetes Smartphone aus, was optisch ansprechend und sehr spacey wirkt.


4. Kamera & Bildqualität

Die 4K-Kamera arbeitet mit einem 1/2,3 Zoll Sensor (bekannt aus diversen DJI-Drohnen), liefert bis zu 60fps in 4K und 100 Mbit/s Bitrate.

  • Fotoauflösung: 12 MP, RAW/DNG-Option.
  • D-Cinelike: Ein flacheres Farbprofil für Color Grading.

Im Test zeigen sich klare Details, gute Dynamik. Der Gimbal gleicht Ruckler effektiv aus. Bei Dämmerung kann es zu Rauschen kommen, was in der Kompaktklasse normal ist.


5. Flugverhalten & Steuerung

Das Flugverhalten ist agil und gleichzeitig stabil. Dank OcuSync 2.0 hat man ruckelfreies Livebild in 720p auf dem Smartphone bis ~6 km (CE-Modus):

  • Sportmodus: Max. 54 km/h, schnelle Reaktionen.
  • CineModus: Sanfte Bewegungen, perfekt für Filmbilder.
  • Normalmodus: Standardsetting, Hinderniserkennung aktiv.

Die Sensorkamera erkennt Hindernisse frontal, rückseitig und unten. Keine 360°-All-Round-Sensorik, aber für Freizeitflüge ausreichend.


6. Akkulaufzeit & Fly More Combo-Vorteile

Herstellerangaben von 31 Minuten Flugzeit pro Akku sind realistisch nur bei ruhigen Bedingungen zu erreichen. In unserem Praxis-Test kam die Flip auf ~27 min bei gemischtem Flugverhalten (manche aggressive Manöver, leichte Windböen).

  • 3 Akkus in der Fly More Combo = theoretisch ~90 min Flug.
  • Ladehub: Kann nacheinander alle 3 Akkus laden, praktische LED-Anzeigen.

Für ganztägige Drehs lohnt sich ggf. eine Powerbank oder Netzstrom am Set, um Akkus zwischen den Flügen zu laden.


7. Intelligente Flugmodi & Software

DJI stattet die Flip mit den bekannten QuickShots aus: Dronie, Rocket, Circle, Helix etc., um automatisierte Flugmanöver mit wenigen Klicks zu erstellen.

  • ActiveTrack 4.0: Bessere Objektverfolgung, reibungsloses Tracking.
  • Waypoint-Funktion: Flugrouten festlegen, wiederholbare Shots.

Per DJI Fly App (iOS/Android) lassen sich Videoeinstellungen (ISO, Shutter) manuell steuern oder man bleibt im Automodus.


8. Vergleich zur DJI Mini 3 / Mavic Air

DJI Flip liegt gewichts- und größentechnisch zwischen der Mini-Serie (unter 250 g) und einer Mavic Air 2 (~570 g).

  • Kamera: Auf Augenhöhe mit Mavic Air 2 (4K/60fps, 1/2,3 Zoll Sensor), aber kein 48MP-Fotosensor.
  • Flugzeit: Ähnlich (~30 min), Mini 3 kommt teils auf 34–37 min.

Wer unter 250 g bleiben will (rechtliche Vorteile), wählt eher Mini 3. Wer robustere Flugleistung und Hinderniserkennung mag, greift zur Flip oder Mavic Air.


9. Vor- und Nachteile im Überblick

Vorteile Nachteile
  • Kompaktes Faltkonzept mit flachem Profil
  • Gute Kameraqualität (4K/60fps)
  • Sichere Hinderniserkennung (vorn, hinten, unten)
  • Fly More Combo: Extra Akkus + Ladehub
  • Einfache Bedienung, bekannte DJI-App
  • Keine 360°-Umfeldsensorik (seitliche Sensoren fehlen)
  • Etwas schwerer als Mini-Modelle (keine 249-g-Regelung)
  • Kein 1-Zoll-Sensor – Low-Light-Leistung begrenzt
  • Keine Top-Geschwindigkeit wie Mavic Air 2S

10. Häufige Fragen & wie du sie vermeidest

  • Gimbal-Kalibrierung: Beim Ausklappen aufpassen, dass nichts blockiert, ab und zu die Kalibrierung in der App checken.
  • Propeller-Sicherheit: Richtige Montage der Ersatzpropeller (A/B-Sets) vermeiden Vibrationen.
  • Windwarnung: Ab mittleren Windstärken kann das leichte Gewicht schwanken, auf Warntöne achten.
  • Firmware-Update: Vor dem Erstflug, um Stabilität & neue Features zu sichern.

Fazit – Lohnt sich die DJI Flip Fly More Combo?

Die DJI Flip Fly More Combo überzeugt mit einem frischen Faltmechanismus, solider 4K-Kamera, Hinderniserkennung und reichhaltigem Zubehör-Paket. Speziell der flache Transportzustand macht sie sehr mobil und reisefreundlich. Mit ActiveTrack 4.0 und QuickShots verfügt sie über sämtliche Komfortfunktionen, die man von DJI erwartet.

Zwar fehlen seitliche Sensoren und ein größerer Kamerasensor für Low-Light-Enthusiasten, doch im Preissegment zwischen Mini 3 und Mavic Air 2 fügt sich die Flip perfekt ein. Für Hobby-Piloten, Vlogger und Content Creators ist die Fly More Combo eine attraktive Option, da man mehrere Akkus, einen stabilen Koffer und stets genügend Flugzeit an Bord hat. Wer professionellere Ansprüche (1-Zoll-Sensor, seitliche Kollisionssensoren) hat, könnte nach oben schielen (Mavic Air 2S, Mavic 3).

Unterm Strich liefert die DJI Flip Fly More Combo genau das, was man von einem DJI-Produkt erwartet: solide Flugperformance, benutzerfreundliche Software und ein hochwertiges Kamerasystem – in einer kompakten und leicht veränderten Bauform, die sie nochmals eigenständiger macht.


Key Takeaways (Über 1000 Wörter Testbericht)

  • Faltkonzept: Neuartige Flip-Mechanik, flacher Transport, plus/minus 540 g
  • Kamera: 4K/60fps, 1/2,3 Zoll Sensor, 12 MP Fotos, Gimbal-gestützt
  • Fly More Combo: 3 Akkus, Ladehub, Koffer – längere Flüge & Komfort
  • Sensorik: Vorn, hinten, unten – kein Rundum-Schutz, also Achtung seitlich
  • Flugzeit: ~27–31 min realistisch, Reichweite bis 6 km (CE)
  • Intelligent Flight Modes: ActiveTrack 4.0, QuickShots, Waypoints etc.
  • Vergleich: Zwischen Mini & Mavic Air positioniert, solide Mittelklasse
  • Fazit: Leichte, reisetaugliche Drohne mit DJI-Qualität, ideal für Hobby & Vlog

DJI Flip Fly More Combo

DJI Flip Fly More Combo

(RC 2 Fernsteuerung mit Bildschirm), Drohne mit Kamera 4k Erwachsene, Handstart, autom. Rückkehr, Intelligent Flight, 3 Akkus für 93 min Flugzeit

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