DJI Mavic 4 Pro Fly More Combo: Der ultimative Test
Die DJI Mavic 4 Pro Fly More Combo ist die neueste Flaggschiff-Drohne des renommierten Herstellers und richtet sich an Profifotografen, Videografen und enthusiastische Drohnenpiloten, die maximale Leistung und Flexibilität suchen. Mit einem innovativen Dreifachkamera-System, einer Flugzeit von bis zu 51 Minuten und einem umfangreichen Zubehörpaket verspricht sie herausragende Luftaufnahmen für jede Herausforderung. In diesem Testbericht werfen wir einen detaillierten Blick auf Bildqualität, Flugverhalten, Bedienung, Zubehör und praktische Einsatzmöglichkeiten. Kann die Mavic 4 Pro die hohen Erwartungen erfüllen? Lass uns das herausfinden!
1. Technische Daten auf einen Blick
Bevor wir in die Praxis gehen, hier die wichtigsten technischen Spezifikationen der DJI Mavic 4 Pro Fly More Combo in einer übersichtlichen Tabelle:
| Eigenschaft | Details |
|---|---|
| Kamera | 100 MP (4/3 CMOS) Hauptkamera, 70 mm (48 MP), 168 mm (50 MP) |
| Video | 6K/60 fps HDR, 10-Bit 4:2:2, 4K/120 fps |
| Flugzeit | Bis zu 51 Minuten pro Akku |
| Reichweite | Bis 30 km (O4+ Transmission) |
| Höchstgeschwindigkeit | 21 m/s (Sportmodus) |
| Gewicht | 1.063 g |
| Hinderniserkennung | Omnidirektional, 0,1 Lux bei Nacht |
| Fernsteuerung | DJI RC 2 mit 7-Zoll-Display (2000 Nits) |
| Preis | Ca. 2.699 Euro (Fly More Combo) |
2. Erster Eindruck: Design und Verarbeitung
Beim Auspacken der DJI Mavic 4 Pro Fly More Combo fällt sofort die hochwertige Verarbeitung auf. Die Drohne kommt in einer robusten Tragetasche, die Platz für die Drohne, drei Akkus, eine Ladestation, eine Fernsteuerung mit Schultergurt und weitere Zubehörteile bietet. Das Design ist schlank und aerodynamisch, mit einem Gewicht von 1.063 g, das robust wirkt, aber auch den großen Drohnenführerschein erfordert. Die faltbaren Propeller und das mattschwarze Gehäuse verleihen ihr einen professionellen Look.
- Fernsteuerung: Die DJI RC 2 mit ihrem 7-Zoll-Display ist ein Highlight – die Helligkeit von 2000 Nits ermöglicht eine klare Bedienung selbst bei direktem Sonnenlicht. Die ausklappbaren Joysticks und Schultertasten sind ergonomisch und präzise.
- Zubehör: Die Fly More Combo umfasst drei Akkus, eine Mehrfachladestation, Ersatzpropeller, eine Tragetasche und einen Schultergurt – ein umfassendes Paket für längere Einsätze.
- Details: Die omnidirektionale Hinderniserkennung mit Sensoren an allen Seiten sorgt für zusätzliche Sicherheit, was bei der Handhabung Vertrauen schafft.
Fazit: Der erste Eindruck ist beeindruckend – die Verarbeitung und das Zubehörpaket signalisieren sofort, dass dies eine Drohne für Profis ist.
3. Bildqualität und Kamera im Test
Das Dreifachkamera-System der Mavic 4 Pro ist ihr größtes Verkaufsargument. Der 100-MP-Hauptsensor (4/3 CMOS) liefert atemberaubende Fotos mit außergewöhnlicher Detailtiefe, besonders bei Tageslicht. Die 70-mm-Telekamera (48 MP) und die 168-mm-Telekamera (50 MP) ermöglichen optisches Zoomen bis 7x ohne nennenswerten Qualitätsverlust, ideal für Naturaufnahmen oder entfernte Objekte.
- Video: Die 6K/60 fps HDR-Aufnahmen in 10-Bit 4:2:2 bieten einen beeindruckenden Dynamikumfang und lebendige Farben. Die 4K/120 fps-Option ist perfekt für Zeitlupen oder dynamische Szenen.
- 360°-Gimbal: Der innovative 360°-Gimbal erlaubt kreative Aufnahmewinkel, etwa Hochformat-Videos für Social Media, ohne Crop – ein Feature, das Filmemacher begeistert.
- Nachtaufnahmen: Bei schlechten Lichtverhältnissen (0,1 Lux) zeigt sich leichter Rauschen, aber die Nachtmodi kompensieren dies mit soliden Ergebnissen.
Im Vergleich zur Mavic 3 Pro ist die Bildqualität spürbar verbessert, besonders bei Teleaufnahmen und HDR-Videos.
4. Flugleistung und Stabilität
Die Mavic 4 Pro zeigt sich als äußerst stabil und leistungsstark. Mit einer Flugzeit von bis zu 51 Minuten pro Akku und einer Reichweite von 30 km (O4+ Transmission) bietet sie ausreichend Spielraum für ausgedehnte Drehs. Die Höchstgeschwindigkeit von 21 m/s im Sportmodus ist beeindruckend, bleibt aber sicher dank der omnidirektionalen Hinderniserkennung.
| Bedingung | Leistung |
|---|---|
| Windstärke (bis 12 m/s) | Stabil, minimale Schwingungen |
| Nachtflug | Gut dank 0,1-Lux-Sensoren |
| Reichweite | 30 km bei optimalen Bedingungen |
Kritikpunkt: Das Gewicht von über einem Kilogramm erfordert den großen Drohnenführerschein, was für Hobbyisten eine Hürde sein könnte.
5. Bedienung und Fernsteuerung
Die Bedienung ist intuitiv, vor allem dank der DJI RC 2-Fernsteuerung. Das 7-Zoll-Display mit 2000 Nits Helligkeit ist auch bei Sonne lesbar, und die App bietet Funktionen wie ActiveTrack 360°, das Objekte präzise verfolgt. Die Schultertasten erleichtern Zoom und Gimbal-Anpassungen, während die Joysticks eine präzise Steuerung garantieren.
- Vorteil: Die Fernsteuerung ist ein Upgrade gegenüber Vorgängern und erspart den Einsatz eines Smartphones.
- Nachteil: Die hinteren Antennen klappen nur nach unten, was beim Ablegen Druck auf das Display ausüben kann.
Die DJI Fly App unterstützt mit vorinstallierten Flugmodi (z. B. CineSmooth für sanfte Bewegungen) und Tutorials, was sie auch für Einsteiger geeignet macht.
6. Zubehör der Fly More Combo im Detail
Das Zubehörpaket hebt die Combo auf ein neues Niveau:
| Komponente | Vorteile |
|---|---|
| Drei Akkus | Erhöht die Flugzeit auf bis zu 2,5 Stunden |
| Mehrfachladestation | Lädt bis zu drei Akkus nacheinander automatisch |
| Tragetasche | Robuste Aufbewahrung für alle Teile, wasserabweisend |
| Ersatzpropeller | Schnelle Ersetzung bei Beschädigungen |
| Schultergurt | Bequemer Transport über längere Strecken |
Die Ladestation ist besonders praktisch, da sie die Akkus effizient lädt, während die Tragetasche auch bei Reisen Schutz bietet. Die zusätzlichen Propeller sind ein Plus für langfristige Nutzung.
7. Praktische Erfahrungen im Einsatz
Der Test fand an verschiedenen Orten statt: an der Küste bei Wind, in nebligen Morgenstunden und in urbanen Gebieten. Die Drohne zeigte ihre Stärken bei der Aufnahme von 6K-Videos mit HDR, besonders bei Landschaften mit hohem Kontrast. Der Zoom bis 7x war ideal für Details, etwa bei Tieren oder Gebäuden, ohne die Drohne zu riskieren. Die 51-Minuten-Flugzeit ermöglichte lange Drehs, doch das Gewicht erforderte sorgfältige Planung für Genehmigungen.
- Highlight: Der 360°-Gimbal erlaubte einzigartige Perspektiven, etwa vertikale Videos für TikTok.
- Herausforderung: Bei starkem Wind über 12 m/s wurden leichte Schwankungen sichtbar, die jedoch die Aufnahmequalität nicht beeinträchtigten.
8. Stärken und Schwächen im Überblick
Hier sind die Vor- und Nachteile in einer übersichtlichen Tabelle:
| Stärken | Schwächen |
|---|---|
| Hervorragende Bildqualität mit 100 MP und 6K HDR | Hoher Preis von ca. 2.699 Euro |
| Lange Flugzeit von 51 Minuten | Gewicht erfordert großen Drohnenführerschein |
| Omnidirektionale Hinderniserkennung | Leichtes Rauschen bei schlechten Lichtverhältnissen |
| Umfangreiches Zubehörpaket | Antennen-Design der Fernsteuerung |
| Intuitive Bedienung mit DJI RC 2 | - |
9. Vergleich: Mavic 4 Pro vs. Mavic 3 Pro vs. Autel EVO II Pro
Wie schneidet die Mavic 4 Pro im Vergleich zu ihren Vorgängern und Konkurrenten ab? Hier ein detaillierter Überblick:
| Eigenschaft | Mavic 4 Pro | Mavic 3 Pro | Autel EVO II Pro |
|---|---|---|---|
| Kamera | 100 MP + Tele (70/168 mm) | 20 MP + Tele (166 mm) | 6K (1 Zoll) |
| Video | 6K/60 fps HDR | 5.1K/50 fps | 6K/30 fps |
| Flugzeit | 51 Minuten | 46 Minuten | 40 Minuten |
| Reichweite | 30 km | 15 km | 9 km |
| Preis (ca.) | 2.699 Euro | 2.199 Euro | 2.499 Euro |
| Zielgruppe | Profis und Enthusiasten | Fortgeschrittene | Profis mit Budget |
Fazit: Die Mavic 4 Pro übertrifft ihre Vorgänger in Bildqualität und Reichweite, liegt jedoch preislich höher als Konkurrenten wie die Autel EVO II Pro.
10. Praktische Tipps für den Einsatz
- Genehmigungen prüfen: Das Gewicht erfordert den großen Drohnenführerschein – informiere dich vorab.
- Akkus managen: Nutze die Ladestation, um die Akkus effizient zu laden, und plane Pausen ein.
- Licht optimieren: Vermeide Aufnahmen bei starkem Gegenlicht, um das HDR voll auszuschöpfen.
- Sicherheit: Fliege in Sichtweite oder nutze den Return-to-Home-Modus bei Unsicherheiten.
- Zubehör erweitern: Ein ND-Filter-Set verbessert die Videoqualität bei hellen Bedingungen.
11. FAQ – DJI Mavic 4 Pro Fly More Combo im Fokus
- Für wen eignet sich die Drohne? Für Profifotografen, Videografen und Drohnenenthusiasten mit entsprechendem Budget.
- Ist ein Führerschein nötig? Ja, das Gewicht von über 1 kg erfordert den großen Drohnenführerschein.
- Wie gut ist die Nachtleistung? Gut dank 0,1-Lux-Sensoren, aber mit leichtem Rauschen.
Fazit: Ein Meisterwerk der Luftfotografie
Die DJI Mavic 4 Pro Fly More Combo überzeugt im Test mit ihrer außergewöhnlichen Bildqualität, langen Flugzeit und einem umfangreichen Zubehörpaket. Das Dreifachkamera-System mit 100 MP und 6K HDR bietet Profis die perfekte Grundlage für kreative Luftaufnahmen, während die omnidirektionale Hinderniserkennung und die intuitive Bedienung auch Enthusiasten begeistern. Der Preis von etwa 2.699 Euro ist hoch, aber gerechtfertigt für regelmäßige Nutzer. Kleinere Schwächen wie das Gewicht oder das Antennen-Design der Fernsteuerung sind akzeptabel. Wenn du eine Drohne für professionelle Projekte suchst, ist die Mavic 4 Pro eine klare Empfehlung! Hast du schon Erfahrungen mit der Drohne gemacht? Teile sie gerne!
Key Takeaways
- Bildqualität: 100 MP und 6K HDR für herausragende Aufnahmen.
- Flugzeit: Bis zu 51 Minuten, ideal für lange Drehs.
- Zubehör: Drei Akkus und Ladestation für maximale Flexibilität.
- Bedienung: Intuitive Steuerung mit DJI RC 2-Display.
- Preis-Leistungs-Verhältnis: Hochpreisig, aber top für Profis.
